
Migräne – Traditionelle Chinesische Medizin
Im akuten Migräneanfall ist die Aktivität der Nervenzellen gehemmt. Dadurch verändert sich der Zustand der Blutgefässe im Gehirn. Sie setzen Botenstoffe frei, welche ihrerseits im Gewebe Entzündungsstoffe freisetzen. Dadurch entsteht im Gehirn um die Blutgefässe herum eine Entzündungsreaktion, welche den typischen Kopfschmerz auslöst. Obwohl die Migräne aus medizinischer Sicht eine ungefährliche Krankheit ist, kann sie das Leben eines betroffenen Menschen sehr einschränken. Durch die regelmässig auftretenden Schübe ist das Alltags- sowie das Berufsleben oft eingeschränkt. Durch die regelmässige Einnahme von Medikamenten im akuten Stadium riskieren diese Menschen oft eine erhebliche Belastung der Nieren und der Leber oder laufen Gefahr von diesen Medikamenten abhängig zu werden. Nicht selten kann sich bei regelmässiger Einnahme von Schmerzmitteln (Analgetika) ein sogenannter Analgetikakopfschmerz entwickeln. Der typische Migräneschmerz weist auf eine Füllesymptomatik hin. Verschiedene Syndrome wie z.B. aufsteigendes Leber-Yang, Leber-Feuer oder Leber-Wind können Ursache einer Migräne sein. Ausserdem liegt häufig ein Nieren-Yin-Mangel vor. Die Differenzierung erfolgt u.a. nach Schmerzqualität, Schmerzlokalisation sowie nach Begleitsymptomen. Aufgrund des chronischen Verlaufs ist eine Kombination aus Akupunktur, Moxen und Kräuter sinnvoll. Mit einem umfassenden persönlichen Gespräch zwischen Patientin/Patient und Arzt/Ärztin werden die nötigen Informationen gesammelt und ein Behandlungskonzept erarbeitet, welches zum Ziel hat die Beschwerden zu lindern und die Häufigkeit der Migräneattacken zu reduzieren. Die aktive Mithilfe der Patientin/Patienten ist wichtig um einen bestmöglichen Behandlungserfolg zu erzielen. Das heisst eine genaue Beobachtung der auslösenden Faktoren, z.B. mit einem Tagebuch, respektive das Vermeiden von auslösenden Faktoren. Unsere Leistungen sind von den Krankenkassen mit Zusatzversicherungen anerkannt. |